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<pre>Aber nicht nur Kruse überzeugte, sondern die gesamte Bremer Mannschaft. Es war Werders beste Saisonleistung — mit einer kompakten Defensive und einer gefährlichen Offensive.  <p> Von besonderer Erfolglosigkeit waren dabei zunächst vor allem die Auftritte des vierfachen deutschen Meisters geprägt; ungeachtet der stets guten Leistungen sammelte Werder gegen den BVB, die Bayern, Augsburg und Gladbach gleich einmal vier Niederlagen in unmittelbarer Folge ein.  <p>  Nach einem enttäuschenden Start konnte sich der Vorjahresdritte zwar zunehmend stabilisieren; zuletzt fehlte es aber stets am letzten Punch, um die volle Punktzahl einzufahren. <p> Im Gegensatz zu den jüngsten Kontrahenten wurde die Werkself zwar schon seit geraumer Zeit nicht mehr in der nationalen Spitzengruppe gesichtet; der zu konstatierende Bedeutungsverlust hatte die Rheinländer aber zumindest bei den Gastspielen in der Veltins-Arena nie vom Punkten abgehalten. <p>  Der BVB konnte bislang die wichtigsten Spieler halten, allen voran Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang.  </pre>


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<pre>Video: „Schnell wieder aufstehen“ – so lautet die Devise von VfL-Trainer Bruno Labbadia. (Quelle: YouTube/VfL Wolfsburg)  <p> Dabei können die Leverkusener auswärts noch immer auf einen bestens funktionierenden Lauf verweisen: Die letzten sechs Reisen durch die Republik hatten den Gästen grundsolide drei Siege und drei Unentschieden beschert.  <p>  Gerade diese stets engen Spiele legen dennoch die Vermutung nahe, dass die aktuelle Auswärts-Krise der Fohlen keinem Naturgesetz entspricht — bei den einmal mehr kurz vor einer Sinnkrise stehenden Knappen trauen wir dem Tabellenvierten deshalb durchaus ein ganz wichtiges Unentschieden zu. <p> Das Selbstvertrauen dazu haben sich die Bremer mit dem Erfolg in Berlin geholt. „Das ist auch für den Kopf sehr wichtig. Man weiß wieder, dass es geht“, strahlte Kapitän Clemens Fritz. Es war Werders erster voller Erfolg in der Fremde seit über neun Monaten (März mit 4:1 in Leverkusen). <p>  Dies muss schon allein deshalb gegen den Trainer sprechen, weil der Trend inzwischen bei allen anderen prominenten Krisenklubs wieder mehr oder weniger deutlich nach oben zeigt. Derweil es mit Schalke, Gladbach und Leverkusen aufwärts geht, bleiben die Wölfe auf Dauer im Keller stecken.  </pre> 


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<pre> Samstag, 28. Januar 2017 um 15:30 Uhr — Bundesliga Vorschau, Prognose und Wett Tipp  <p> „Wir haben im Kopf auf Abstiegskampf-Modus umgeschaltet. Das muss man in solchen Duellen auch, sonst wird man aufgefressen.“  <p>  Bei aller Dürftigkeit der Spielanlage könnte diese Unberechenbarkeit somit auch gegen den Sport-Club den entscheidenden Unterschied besorgen: Wir zumindest wagen die Prognose, dass es für Schalke bereits zum sechsten Mal in Folge zu einem Erfolg mit exakt einem Tor Vorsprung reicht. <p>  Auch wir Wettfreunde gehen von einem Bremer Heimerfolg gegen die auswärtsschwachen Stuttgarter aus. <p>  Dabei muss sich die Aufholjagd des FC Köln noch nicht einmal notwendigerweise auf das Abfangen des VfL beschränken; auch den auf dem Relegationsplatz verharrenden Mainzern nahm die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck in der Rückrunde bereits stolze sechs Punkte ab.  </pre>


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<pre> Die Berliner jedenfalls wissen, dass in den kommenden vier Partien so viele Punkte wie möglich eingesammelt werden müssen. Ob Bremen hier als Art Lieblingsgegner fungieren kann oder sich eher quer stellt?  <p> In diesem einjährigen Bundesliga-Intermezzo haben die Braunschweiger keines der beiden Derbys gegen Wolfsburg verloren. Bei den „Wölfen“ blieben die „Löwen“ in der Hinrunde sogar mit 2:0 siegreich und die Rückrunden-Begegnung endete 1:1.   <p> In Bremen wartet auf die FC-Rumpftruppe die nächste Bewährungsprobe, da sich Werder in dieser Saison zu Hause recht wohl fühlt, obwohl der Klub in der Heimtabelle nur auf Rang 13 liegt. <p>  Nun geht es nach Hoffenheim — der nächste unangenehme Gegner. Der letzte Auswärtserfolg der Wölfe gegen die „1899er“ in der Liga liegt bereits fünfeinhalb Jahre zurück — damals beendete Hoffenheim die Saison auf dem Relegationsplatz.  <p> Besser wurde dadurch jedoch kaum etwas. Auch, weil die Geißböcke nahezu postwendend und noch vor dem Pausenpfiff zum Ausgleich kamen, was die mental ohnehin schon angeschlagenen Weinzierl-Schützlinge nur noch mehr verunsicherte.  </pre>


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<pre> Die Gründe für den Hoffenheimer Aufschwung sind vielfältig. Zum einen gibt es in der Rückrunde keine Dreifach-Belastung durch Bundesliga, DFB-Pokal und Europa League mehr. „Dadurch kann man besser trainieren und mehr probieren“, erklärt Nagelsmann.  <p> Auch im Heimspiel gegen Hoffenheim macht eine ordentliche Leistung nur dann wirklich Sinn, wenn den Bemühungen auch tatsächlich ein Sieg entspringt: Aufgrund des Rückstands von elf Zählern bietet ein Dreier wohl schon die letzte Gelegenheit, sich nochmals an die TSG heranzutasten.  <p>  Dass darüber hinaus auch die Abteilung Attacke mit den gelegentlich doch einmal an den Mann gebrachten Bällen nicht viel anzufangen wusste, rundete den fragwürdigen Eindruck in sinnfälliger Weise ab: Im Sinne der Eintracht nehmen wir hier jedoch ganz einfach mal an, dass das Team von Armin Veh zuletzt einen durchaus verzeihlichen rabenschwarzen Tag erwischte. <p>  Dazu kommt, dass Hoffenheim im bisherigen Saisonverlauf die drittbeste Heim-Mannschaft der Bundesliga ist. Vier der letzten fünf Heimspiele wurden gewonnen, die jüngsten drei hintereinander. Die letzte Heimpleite datiert vom 20. Januar — damals gab es ein 1:4 gegen Leverkusen.  <p> Am vorigen Wochenende gelang F95 gegen Hoffenheim sogar ein 2:1-Sensationssieg. Die TSG hatte bereits früh große Chancen, aber vergab sie teilweise stümperhaft. Entgegen des Spielverslaufs erzielte die Fortuna das 1:0.  </pre>


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